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	Kommentare für Verwaiste Schwester	</title>
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	<lastBuildDate>Fri, 17 Oct 2025 12:03:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Trauergruppen in Bielefeld und Umgebung von Milada Bodiroga		</title>
		<link>https://www.verwaiste-schwester.de/trauergruppen-in-bielefeld-und-umgebung/#comment-265</link>

		<dc:creator><![CDATA[Milada Bodiroga]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 12:03:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verwaiste-schwester.de/?page_id=7990#comment-265</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe vor - im Februar werden es 20 Jahre - meine jüngere Schwester im Alter von 24 Jahren verloren. Sie ist plötztlich und unerwartet an einer Herzmuskelstörung verstorben. Für unsere Familie war es ein großer Schock. Meine Mutter ist jahrelang nie über ihren Verlust hinweggekommen.
Auch nach so langer Zeit ist es so, als wäre das Geschehene gestern gewesen.
Nun gibt es aber ein Problem, wo ich auch mit meinem Gewissen hadere.
Da im kommenden Jahr die 20 Jahre herum wären, würde das Grab meiner Schwester entfernt werden. Der Wunsch meines Vaters (er ist diesen Jahres im September verstorben) war es, eine Verlängerung des Grabs zu beantragen.
Ich hatte mich deshalb mit verschiedenen Menschen aus dem Bekanntenkreis gehört. Alle hatten dafür plädiert, das Grab entfernen zu lassen, damit nicht unnötigerweise mehr Kosten durch eine Verlängerung entstünden. Auch wären die sterblichen Überreste nach 20 Jahren so gut wie fast nie mehr vorhanden bis auf einige Knochen.

Ich bräuchte hier Eure Meinung, wie Ihr in so einem Fall entscheiden würdet.
Mein Gewissen sagt, dass ich das Grab nach Südosteuropa (wo unsere Familie ursprünglich herkommt) überbringen sollte. Aber da dies zu aufwendig mit vielen bürokratischen Hürden und hohen Kosten verbunden wäre, ringe ich da mit mir. Andererseits lohnt es sich - realistisch betrachtet - nicht, das Grab auf weitere 20 Jahre verlängern zu lassen. Man kann einen lieben nahestehenden Menschen auch im Herzen in Erinnerung behalten und tragen. Dafür braucht man keinen Grabstein. 

Was meint Ihr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor &#8211; im Februar werden es 20 Jahre &#8211; meine jüngere Schwester im Alter von 24 Jahren verloren. Sie ist plötztlich und unerwartet an einer Herzmuskelstörung verstorben. Für unsere Familie war es ein großer Schock. Meine Mutter ist jahrelang nie über ihren Verlust hinweggekommen.<br />
Auch nach so langer Zeit ist es so, als wäre das Geschehene gestern gewesen.<br />
Nun gibt es aber ein Problem, wo ich auch mit meinem Gewissen hadere.<br />
Da im kommenden Jahr die 20 Jahre herum wären, würde das Grab meiner Schwester entfernt werden. Der Wunsch meines Vaters (er ist diesen Jahres im September verstorben) war es, eine Verlängerung des Grabs zu beantragen.<br />
Ich hatte mich deshalb mit verschiedenen Menschen aus dem Bekanntenkreis gehört. Alle hatten dafür plädiert, das Grab entfernen zu lassen, damit nicht unnötigerweise mehr Kosten durch eine Verlängerung entstünden. Auch wären die sterblichen Überreste nach 20 Jahren so gut wie fast nie mehr vorhanden bis auf einige Knochen.</p>
<p>Ich bräuchte hier Eure Meinung, wie Ihr in so einem Fall entscheiden würdet.<br />
Mein Gewissen sagt, dass ich das Grab nach Südosteuropa (wo unsere Familie ursprünglich herkommt) überbringen sollte. Aber da dies zu aufwendig mit vielen bürokratischen Hürden und hohen Kosten verbunden wäre, ringe ich da mit mir. Andererseits lohnt es sich &#8211; realistisch betrachtet &#8211; nicht, das Grab auf weitere 20 Jahre verlängern zu lassen. Man kann einen lieben nahestehenden Menschen auch im Herzen in Erinnerung behalten und tragen. Dafür braucht man keinen Grabstein. </p>
<p>Was meint Ihr?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Trauernde erwachsene Geschwister von Manu		</title>
		<link>https://www.verwaiste-schwester.de/trauernde-erwachsene-geschwister/#comment-264</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 21:41:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guten Abend an alle Lesende,
einige hier haben erleben müssen, wie sich einer/eine ihrer Liebsten das Leben genommen hat. 

Womöglich kann euch eine Filmdokumentation etwas Trost spenden, in der eine Familie genau das erleben muss und eine &#039;Trauerwanderung&#039; unternimmt, in Gedenken an den gestorbenen Bruder/Sohn/Freund.

Der Film ist gerade auf Netflix zu sehen und heißt:
Trauerwanderung für Evelyn

Mein liebster Bruder starb vor 2 1/2 Jahren an einem Asthmaanfall, es wird nie wieder so sein, wie es einmal war. 
Wir müssen lernen, so ein schlimmes Ereignis in unseren Leben zu integrieren und weiterleben. 

Seid alle behütet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend an alle Lesende,<br />
einige hier haben erleben müssen, wie sich einer/eine ihrer Liebsten das Leben genommen hat. </p>
<p>Womöglich kann euch eine Filmdokumentation etwas Trost spenden, in der eine Familie genau das erleben muss und eine &#8218;Trauerwanderung&#8216; unternimmt, in Gedenken an den gestorbenen Bruder/Sohn/Freund.</p>
<p>Der Film ist gerade auf Netflix zu sehen und heißt:<br />
Trauerwanderung für Evelyn</p>
<p>Mein liebster Bruder starb vor 2 1/2 Jahren an einem Asthmaanfall, es wird nie wieder so sein, wie es einmal war.<br />
Wir müssen lernen, so ein schlimmes Ereignis in unseren Leben zu integrieren und weiterleben. </p>
<p>Seid alle behütet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Trost- und Trauerbücher von Sagota		</title>
		<link>https://www.verwaiste-schwester.de/trauerbuecher-empfehlungen/#comment-263</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sagota]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 18:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verwaiste-schwester.de/?p=8587#comment-263</guid>

					<description><![CDATA[P.S. Da ich gerne lese, hoffe ich, wieder in die Welt der Literatur zurückkehren zu können und bin sicher, dass die Bibliotherapie mir helfen wird - Bücher haben dieses Potential und dafür (wie auch für meine Freunde) bin ich sehr dankbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>P.S. Da ich gerne lese, hoffe ich, wieder in die Welt der Literatur zurückkehren zu können und bin sicher, dass die Bibliotherapie mir helfen wird &#8211; Bücher haben dieses Potential und dafür (wie auch für meine Freunde) bin ich sehr dankbar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Trost- und Trauerbücher von Sagota		</title>
		<link>https://www.verwaiste-schwester.de/trauerbuecher-empfehlungen/#comment-262</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sagota]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 18:02:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verwaiste-schwester.de/?p=8587#comment-262</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin zufällig auf diese Webseite geraten und fühle mich von den Texten her sehr verstanden. Ich habe im September unter tragischen Umständen meine letzte Schwester verloren und hatte keine Möglichkeit, mich von ihr zu verabschieden, was ich nun wohl zumindest therapeutisch nachholen werde. Seit 2019 habe ich - alle 3 Jahre - alle meine älteren Geschwister (2 Schwestern, einen sehr lieben Bruder) verloren (2019, 2022, 2025) und bin nun als 4. in der Geschwisterreihe alleine. Ich habe zwar selbst eine Familie gegründet, aber von meiner Herkunftsfamilie ist nun niemand mehr am Leben. Das Gefühl dieses immensen Verlusts lässt gerade den Boden unter mir schwanken, auf dem ich zuvor gut stehen konnte. vor allem in emotionaler Hinsicht. Ich hoffe, meine Resilienz wird mir helfen, wieder mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zufällig auf diese Webseite geraten und fühle mich von den Texten her sehr verstanden. Ich habe im September unter tragischen Umständen meine letzte Schwester verloren und hatte keine Möglichkeit, mich von ihr zu verabschieden, was ich nun wohl zumindest therapeutisch nachholen werde. Seit 2019 habe ich &#8211; alle 3 Jahre &#8211; alle meine älteren Geschwister (2 Schwestern, einen sehr lieben Bruder) verloren (2019, 2022, 2025) und bin nun als 4. in der Geschwisterreihe alleine. Ich habe zwar selbst eine Familie gegründet, aber von meiner Herkunftsfamilie ist nun niemand mehr am Leben. Das Gefühl dieses immensen Verlusts lässt gerade den Boden unter mir schwanken, auf dem ich zuvor gut stehen konnte. vor allem in emotionaler Hinsicht. Ich hoffe, meine Resilienz wird mir helfen, wieder mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Trauernde erwachsene Geschwister von Andy		</title>
		<link>https://www.verwaiste-schwester.de/trauernde-erwachsene-geschwister/#comment-261</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:19:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.soulpapers.de/?p=5680#comment-261</guid>

					<description><![CDATA[Mein Bruder ist im Mai mit 53 Jahren verstorben.
Im Stuhl eingeschlafen. Herz-Kreislaufversagen. Ich hoffe, er hat nicht gelitten.

Bei der Arbeit, in meiner Pause, dieser Anruf. Mutters Nummer, aber eine mir fremde Stimme.
&quot;Berger von der Polizei Bielefeld. Ich rufe vom Telefon ihrer Mutter an. Erstmal vorweg: ihrer Mutter geht&#039;s gut, alles in Ordnung.&quot; ... Okayyy...?!? ... &quot;Ich muß ihnen trotzdem die traurige Mitteilung machen, daß ihr Bruder Heiko verstorben ist.&quot;

Ich werde es nie vergessen! Die Welt dreht sich von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf.
Auf dem Weg zu meiner Mutter die ganze Zeit gesagt &quot;Nein, das kann nicht sein&quot; und direkt darauf &quot;DOCH, die Polizei hat es Dir gerade gesagt&quot;.
Es ist so unreal!

5 Stunden später war alles für die Beisetzung geregelt. Das kann doch nicht wahr sein, aber doch!

Von seiner Freundin genaueres über den Ablauf erfahren.
Mein Bruder war schon am Vortag gestorben. Die Zeit zog sich... Freundin arbeiten, dann Feierabend, Schlüssel steckt noch von innen, Anrufe werden nicht angenommen, erst nichts böses vermuten, dann zur Polizei gehen, die rücken an, rufen die Feuerwehr, die findet meinen Bruder, Kriminalpolizei... bis die Meldung endlich in Bielefeld landete.

Während ich den Tag davor mit arbeiten und Feierabend genießen verbrachte, saß mein Bruder Tod in seiner Wohnung.
Das ist so verrückt!

Dann die Wohnung ausräumen, Wertsachen sichern, Mutter beim Schreibkram helfen...
Von jedem gekauften Gerät hat mir mein Bruder erzählt.
Jetzt liegt plötzlich all sein Stolz in meiner Hand. Das was ich behalte, gehört nicht mir. Es gehört weiterhin meinem Bruder!

Jeden Tag dieses Nachrübeln, daß man das letzte mal Billard gespielt hat, Dart, Bowling, Minigolf, oder einfach nichts tun und quatschen...
Der letzte Abend im Juli 2024, wo er fahren wollte, ich noch mit zum Auto kam, wir kurz noch quatschten und ich sagte &quot;komm gut nach Hause&quot;...
Daß es die letzten Worte, der letzte Handschlag sein sollte...
Unecht!

Und man denkt auf einmal nach:
Viele Unterhaltungen über verstorbene Bekannte/Freunde/Kollegen, aber kein Wort darüber, was ist, wenn uns mal was passiert.
Man muß eine Menge nachforschen, wo es was zu erledigen gibt. In dieser Trauerzeit muß man sich gleichzeitig mit dem realen Vertragsleben auseinandersetzen, sich zu Ämtern bewegen und sich dann vorwurfsvoll anhören, dass &quot;ihre Mutter doch nochmal für einen Termin anrufen sollte&quot;, weil die die Beamten von ihrem Wurstsalat am Schreibtisch danach in die Pause gegangen wären. Kein herzliches Beileid oder so, sondern knallharte deutsche Ordnung.
Ja, ich meine EUCH beim Ordnungsamt Hannover!

Es ist jetzt immer noch nicht echt. Alles ist für immer vorbei. Für immer nie wieder!
Hannover ist jetztnur noch eine stinknormale Stadt. Das Leben dort ist weg.
Man muß stark bleiben, es geht ja weiter. Man müsste froh sein, daß man noch den Tag heute genießen darf. Aber man muß ihn alleine genießen. Auch wenn gute Freunde da sind... 20 Freunde können einen Bruder nicht ersetzen!

Mir wurde ein Teil amputiert, das trifft es!
Alle Geschwister da draußen:
macht euch bewusst, daß ein Geschwisterteil IMMER in diese Situation kommt. Man merkt es erst, wenn es soweit ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Bruder ist im Mai mit 53 Jahren verstorben.<br />
Im Stuhl eingeschlafen. Herz-Kreislaufversagen. Ich hoffe, er hat nicht gelitten.</p>
<p>Bei der Arbeit, in meiner Pause, dieser Anruf. Mutters Nummer, aber eine mir fremde Stimme.<br />
&#8222;Berger von der Polizei Bielefeld. Ich rufe vom Telefon ihrer Mutter an. Erstmal vorweg: ihrer Mutter geht&#8217;s gut, alles in Ordnung.&#8220; &#8230; Okayyy&#8230;?!? &#8230; &#8222;Ich muß ihnen trotzdem die traurige Mitteilung machen, daß ihr Bruder Heiko verstorben ist.&#8220;</p>
<p>Ich werde es nie vergessen! Die Welt dreht sich von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf.<br />
Auf dem Weg zu meiner Mutter die ganze Zeit gesagt &#8222;Nein, das kann nicht sein&#8220; und direkt darauf &#8222;DOCH, die Polizei hat es Dir gerade gesagt&#8220;.<br />
Es ist so unreal!</p>
<p>5 Stunden später war alles für die Beisetzung geregelt. Das kann doch nicht wahr sein, aber doch!</p>
<p>Von seiner Freundin genaueres über den Ablauf erfahren.<br />
Mein Bruder war schon am Vortag gestorben. Die Zeit zog sich&#8230; Freundin arbeiten, dann Feierabend, Schlüssel steckt noch von innen, Anrufe werden nicht angenommen, erst nichts böses vermuten, dann zur Polizei gehen, die rücken an, rufen die Feuerwehr, die findet meinen Bruder, Kriminalpolizei&#8230; bis die Meldung endlich in Bielefeld landete.</p>
<p>Während ich den Tag davor mit arbeiten und Feierabend genießen verbrachte, saß mein Bruder Tod in seiner Wohnung.<br />
Das ist so verrückt!</p>
<p>Dann die Wohnung ausräumen, Wertsachen sichern, Mutter beim Schreibkram helfen&#8230;<br />
Von jedem gekauften Gerät hat mir mein Bruder erzählt.<br />
Jetzt liegt plötzlich all sein Stolz in meiner Hand. Das was ich behalte, gehört nicht mir. Es gehört weiterhin meinem Bruder!</p>
<p>Jeden Tag dieses Nachrübeln, daß man das letzte mal Billard gespielt hat, Dart, Bowling, Minigolf, oder einfach nichts tun und quatschen&#8230;<br />
Der letzte Abend im Juli 2024, wo er fahren wollte, ich noch mit zum Auto kam, wir kurz noch quatschten und ich sagte &#8222;komm gut nach Hause&#8220;&#8230;<br />
Daß es die letzten Worte, der letzte Handschlag sein sollte&#8230;<br />
Unecht!</p>
<p>Und man denkt auf einmal nach:<br />
Viele Unterhaltungen über verstorbene Bekannte/Freunde/Kollegen, aber kein Wort darüber, was ist, wenn uns mal was passiert.<br />
Man muß eine Menge nachforschen, wo es was zu erledigen gibt. In dieser Trauerzeit muß man sich gleichzeitig mit dem realen Vertragsleben auseinandersetzen, sich zu Ämtern bewegen und sich dann vorwurfsvoll anhören, dass &#8222;ihre Mutter doch nochmal für einen Termin anrufen sollte&#8220;, weil die die Beamten von ihrem Wurstsalat am Schreibtisch danach in die Pause gegangen wären. Kein herzliches Beileid oder so, sondern knallharte deutsche Ordnung.<br />
Ja, ich meine EUCH beim Ordnungsamt Hannover!</p>
<p>Es ist jetzt immer noch nicht echt. Alles ist für immer vorbei. Für immer nie wieder!<br />
Hannover ist jetztnur noch eine stinknormale Stadt. Das Leben dort ist weg.<br />
Man muß stark bleiben, es geht ja weiter. Man müsste froh sein, daß man noch den Tag heute genießen darf. Aber man muß ihn alleine genießen. Auch wenn gute Freunde da sind&#8230; 20 Freunde können einen Bruder nicht ersetzen!</p>
<p>Mir wurde ein Teil amputiert, das trifft es!<br />
Alle Geschwister da draußen:<br />
macht euch bewusst, daß ein Geschwisterteil IMMER in diese Situation kommt. Man merkt es erst, wenn es soweit ist&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Trauernde erwachsene Geschwister von Inga		</title>
		<link>https://www.verwaiste-schwester.de/trauernde-erwachsene-geschwister/#comment-260</link>

		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.soulpapers.de/?p=5680#comment-260</guid>

					<description><![CDATA[Lieben Dank für diese Seite. Ich musste eben beim lesen ganz viel weinen und ich bin froh, dass es jemanden (so direkt um die Ecke von Hameln) gibt, der diese Seite erstellt hat und das Gefühl kennt.
Meine Schwester ist im Juli nach knapp 3 Jahren Krebserkrankung im Alter von 51 Jahren gestorben (mein Vater ist vor einem Jahr verstorben nach 3 Jahren Krebserkrankung).

Ich (45) habe meine Schwester und engste Verbündete verloren. Keiner kannte mich so gut wie sie. Als Kinder viel zusammen gespielt, als Jugendliche zusammen gefeiert, die letzten Jahre im gleichen Dorf gelebt, alle Gefühle und Gedanken geteilt...
Bis zum Schluss im Hospiz.

Wenn ich zu traurig bin, höre ich ihre Stimme, wie sie mich aufbauen und ermutigen würde.

Das Gefühl,  als Schwester nicht gesehenen zu werden fühle sehr. Meine Mutter bekommt Mitgefühl,  dass ihr Mann und ihre Tochter verstorben sind,  während ich daneben stehe. Es sieht kaum jemand, dass auch ich meinen Papa und meine Freundin und Schwester verloren habe.

Ich fühle mich für ihre Kinder mit verantwortlich. Sie sind doch noch so jung und ihren Schmerz kann ich mir kaum ausmalen.

Danke, für diese Seite. Falls es ein Treffen geben sollte würde ich mich über einen Austausch freuen. 
Herzlichen Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieben Dank für diese Seite. Ich musste eben beim lesen ganz viel weinen und ich bin froh, dass es jemanden (so direkt um die Ecke von Hameln) gibt, der diese Seite erstellt hat und das Gefühl kennt.<br />
Meine Schwester ist im Juli nach knapp 3 Jahren Krebserkrankung im Alter von 51 Jahren gestorben (mein Vater ist vor einem Jahr verstorben nach 3 Jahren Krebserkrankung).</p>
<p>Ich (45) habe meine Schwester und engste Verbündete verloren. Keiner kannte mich so gut wie sie. Als Kinder viel zusammen gespielt, als Jugendliche zusammen gefeiert, die letzten Jahre im gleichen Dorf gelebt, alle Gefühle und Gedanken geteilt&#8230;<br />
Bis zum Schluss im Hospiz.</p>
<p>Wenn ich zu traurig bin, höre ich ihre Stimme, wie sie mich aufbauen und ermutigen würde.</p>
<p>Das Gefühl,  als Schwester nicht gesehenen zu werden fühle sehr. Meine Mutter bekommt Mitgefühl,  dass ihr Mann und ihre Tochter verstorben sind,  während ich daneben stehe. Es sieht kaum jemand, dass auch ich meinen Papa und meine Freundin und Schwester verloren habe.</p>
<p>Ich fühle mich für ihre Kinder mit verantwortlich. Sie sind doch noch so jung und ihren Schmerz kann ich mir kaum ausmalen.</p>
<p>Danke, für diese Seite. Falls es ein Treffen geben sollte würde ich mich über einen Austausch freuen.<br />
Herzlichen Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Trauernde erwachsene Geschwister von Manuela		</title>
		<link>https://www.verwaiste-schwester.de/trauernde-erwachsene-geschwister/#comment-259</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manuela]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 18:10:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.soulpapers.de/?p=5680#comment-259</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.verwaiste-schwester.de/trauernde-erwachsene-geschwister/#comment-256&quot;&gt;Silvana&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für diesen Artikel. Mein Bruder ist vor 4 Tagen verstorben und ich leide so sehr. Er war erst 48 und ist ohne bekannte Vorerkrankung plötzlich verstorben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.verwaiste-schwester.de/trauernde-erwachsene-geschwister/#comment-256">Silvana</a>.</p>
<p>Vielen Dank für diesen Artikel. Mein Bruder ist vor 4 Tagen verstorben und ich leide so sehr. Er war erst 48 und ist ohne bekannte Vorerkrankung plötzlich verstorben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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